Heimkinder



Hospital3_flicka300px500.000 russische Kinder leben in Waisenhäusern oder anderen Heimen. Die meisten von ihnen sind Sozialwaisen und/oder Opfer von Missbrauch im eigenen familiären Umfeld. Ihre Eltern leiden oft unter Alkoholismus, sind im kriminellen Milieu aktiv oder zu arm, um ihren Kindern ein behütetes Zuhause bieten zu können. Ähnliche Situationen zeigen sich immer häufiger in den ehemaligen Sowjetstaaten.

Kinder, die in Heimen aufwachsen und diese mit 16 oder 18 Jahren verlassen, sind nicht auf ein eigenständiges Leben vorbereitet. Familienleben und alltägliche Aufgaben wie Einkaufen oder Kochen sind ihnen fremd. Es fehlt ihnen ein unterstützendes Netzwerk aus Freunden, ein Arbeitsplatz und fast immer auch eine Wohnung.

Die Statistiken von UNICEF sind beängstigend: Ein Drittel dieser Jugendlichen wird obdachlos, ein Fünftel kriminell und ein Zehntel begeht Selbstmord.
 
Wie hilft Childhood Heimkindern?
Childhood unterstützt viele Projekte, die Kinder auf ein selbständiges Leben nach dem Heimaufenthalt vorbereiten. Eines dieser Projekte wird vom »MiraMed« Institut geleitet, das in zahlreichen Städten Russlands aktiv ist. MiraMed hat ein erfolgreiches Programm für Teenager entwickelt, mit dem sie lernen, sich selbständig und eigenverantwortlich im Leben zurechtzufinden. Dazu gehört auch die Aufklärung über zwischenmenschliche Beziehungen, HIV/AIDS und einen gesunden Lebenswandel. Sobald die Jugendlichen das Heim verlassen haben, stehen ihnen Hilfe und Unterstützung rund um die Uhr zur Verfügung. Der Einstieg in eine bessere Zukunft wird so entschieden und effektiv unterstützt.


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